Du hast dir Mühe gegeben, und trotzdem kommt nichts an. Das ist frustrierend, und du bist damit nicht allein. Geh die sieben Gründe in Ruhe durch und hake ab, was bei dir schon passt.
Man versteht nicht sofort, was du anbietest
Das ist der häufigste Grund. Eine fremde Besucherin muss in wenigen Sekunden verstehen, was du machst und für wen. Steht oben nur dein Name, ein schönes Bild oder ein allgemeiner Satz wie „Gemeinsam wachsen“, ist sie schnell wieder weg.
Was du tun kannst: Schreib in die Hauptüberschrift, was du anbietest und für wen.
„Ernährungscoaching für Frauen ab 40. Ohne Diät, mit Genuss.“
Deine Zielgruppe ist zu breit
„Für alle, die sich verändern wollen“ klingt offen, spricht aber niemanden richtig an. Je genauer du beschreibst, für wen du da bist, desto eher fühlt sich die Richtige gemeint.
Was du tun kannst: Nenne deine Zielgruppe wörtlich und beschreibe ihre Situation mit ihren eigenen Worten.
Es fehlt Vertrauen
Bevor jemand dich anfragt, will sie sicher sein, dass du die Richtige bist. Fehlen Hinweise darauf, zögert sie.
- Ein echtes Foto von dir statt Stockfotos
- Kundenstimmen mit Vorname und Beruf
- Ein paar Sätze, warum du das machst
- Ein vollständiges Impressum und klare Kontaktdaten
Der nächste Schritt ist versteckt oder zu groß
Viele Websites haben ganz unten einen Kontakt-Link, und das war es. Oder der einzige Weg ist ein langes Formular. Beides bremst.
Was du tun kannst: Zeig einen klaren Button oben, nach wichtigen Abschnitten und am Ende. Beschreibe, was passiert, zum Beispiel „Schreib mir deine Frage“. Und mach den ersten Schritt klein: Eine kurze Nachricht ist leichter als ein Formular mit zehn Feldern.
Auf dem Handy hakt es
Die meisten Besucherinnen sehen deine Website zuerst auf dem Handy. Ist dort die Schrift zu klein, der Button weit unten oder lädt die Seite lange, springen viele ab, ohne dass du es merkst.

Was du tun kannst: Öffne deine Website auf dem Handy und prüfe: Sehe ich Überschrift und Button ohne Scrollen? Kann ich alles gut lesen? Lädt die Seite schnell?
Niemand findet deine Website
Manchmal ist die Website gut, aber sie wird kaum besucht. Dann liegt es an der Auffindbarkeit bei Google und zunehmend auch bei KI-Assistenten wie ChatGPT.
- Steht dein Angebot und dein Ort im Seitentitel und im Text?
- Hat jedes Angebot eine eigene Seite?
- Beantwortest du typische Fragen deiner Kundinnen auf der Website?
- Hast du ein Google-Unternehmensprofil?

Zu viel auf einmal
Viele Angebote, viele Farben, viele Buttons: Wer alles zeigt, macht die Entscheidung schwer. Besucherinnen, die zu viel abwägen müssen, entscheiden sich oft für gar nichts.
Was du tun kannst: Konzentriere jede Seite auf ein Ziel und zeig auf der Startseite höchstens drei Wege, mit dir zu arbeiten.
So findest du heraus, woran es bei dir liegt
Von außen sieht man die Stolpersteine oft schneller als von innen. Wer jeden Tag auf die eigene Website schaut, wird ein bisschen betriebsblind, das geht allen so. Zwei Wege helfen:
- Der kostenlose Selbstcheck: In zehn Minuten gehst du die wichtigsten Punkte selbst durch.
- Der Website-Check: Deine Website wird in wenigen Minuten analysiert, und du bekommst einen Bericht mit Note, konkreten Verbesserungen und Textvorschlägen.
Finde deine größten Hebel
Manchmal braucht es keine neue Website, sondern ein paar gezielte Änderungen. Der Website-Check zeigt dir, welche.
Häufige Fragen
Brauche ich gleich eine neue Website?
Meist nicht. Oft bringen eine klarere Überschrift, ein deutlicher Button und ein paar Kundenstimmen schon viel. Erst wenn die Basis gar nicht passt, lohnt sich ein Neuaufbau.
Wie schnell wirken Änderungen?
Änderungen an Texten und Buttons wirken sofort bei allen, die deine Website besuchen. Bei Google dauert es dagegen oft einige Wochen, bis sich Verbesserungen zeigen.
Woran erkenne ich, ob überhaupt jemand meine Website besucht?
Die Google Search Console zeigt dir kostenlos, wie oft deine Website bei Google erscheint und angeklickt wird. Das ist ein guter erster Blick, bevor du Texte änderst.